Online-Kurs erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Online-Kurs erstellen Schritt für Schritt

Um einen Online-Kurs zu erstellen, legen Sie fest, was Teilnehmer am Ende können sollen, und teilen den Weg dorthin in Module und kurze Lektionen. Dann erstellen Sie die Inhalte, ergänzen Tests und Aufgaben, regeln Zugang und Bezahlung und gehen den Kurs vor dem Start selbst als Teilnehmer durch. KI kann die Struktur entwerfen, den Kurs fertig machen Sie.

Das Wichtigste

  • Beginnen Sie mit einem Satz darüber, was Teilnehmer nach dem Kurs können.
  • Ein Modul löst eine Teilaufgabe, eine Lektion trägt einen Gedanken.
  • Wechseln Sie die Formate: Video, Bildschirmaufnahme, Audio, Text, PDF und Übungen.
  • KI entwirft Struktur und Lektionsnotizen, den Inhalt schreiben Sie selbst.
  • Gehen Sie den ganzen Kurs vor dem Verkaufsstart als Teilnehmer durch.

Ein Online-Kurs ist eine Abfolge von Lektionen, die Teilnehmer zu einem konkreten Ergebnis führt. Sie lernen dabei auf einer Plattform, im eigenen Tempo oder in einer Gruppe. Zum Kurs wird eine Sammlung von Videos erst durch eine feste Reihenfolge, Lernkontrollen und ein klares Ende.

Was brauchen Sie, bevor Sie einen Online-Kurs erstellen?

Bevor Sie etwas aufnehmen, brauchen Sie drei Dinge: ein Thema, das Sie wirklich beherrschen, eine konkrete Zielgruppe und ein Ergebnis, das diese Zielgruppe erreichen kann. Technik und Software kommen später.

Formulieren Sie das Ergebnis als einen Satz, der mit „Nach diesem Kurs können Sie …“ beginnt. „Marketing verstehen“ ist zu vage. „Die erste Werbekampagne mit einem kleinen Testbudget starten“ lässt sich überprüfen. Jede Lektion, die Sie später hinzufügen, muss Teilnehmer diesem Satz näherbringen.

Machen Sie danach eine Bestandsaufnahme: Webinar-Aufzeichnungen, Präsentationen für Kunden, Checklisten, Notizen aus Beratungen. Die meisten Fachleute haben mehr Material, als sie denken. Meist fehlt die Reihenfolge, nicht der Stoff.

Entscheiden Sie früh über das Format, denn davon hängt alles Weitere ab:

  • Selbstlernkurs: Teilnehmer starten an jedem beliebigen Tag und lernen in ihrem Tempo. Die Lektionen müssen ohne Sie funktionieren.
  • Kurs mit fester Gruppe: Eine Gruppe startet an einem festen Datum und geht gemeinsam voran. Live-Termine und Abgabefristen sind möglich. Wenn Sie einzeln unterrichten, lesen Sie, wie Sie Nachhilfe online anbieten.

Überlegen Sie zuletzt, wo der Kurs laufen soll. Teilnehmer brauchen ein Login, Zugang zu den Lektionen in der richtigen Reihenfolge, eine Möglichkeit, Aufgaben abzugeben, und bei einem bezahlten Kurs eine Möglichkeit zu bezahlen.

Wie erstellen Sie einen Online-Kurs Schritt für Schritt?

Einen Online-Kurs erstellen Sie in sieben Schritten, vom Ziel bis zum Start. Die Reihenfolge ist wichtig, denn jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf.

  1. Ergebnis festlegen. Ein Satz dazu, was Teilnehmer nach dem Kurs können und wer diese Teilnehmer sind.
  2. Module planen. Teilen Sie den Weg zum Ergebnis in große Etappen. Jedes Modul löst eine Teilaufgabe und führt zum nächsten.
  3. Lektionen planen. Listen Sie in jedem Modul Lektionen mit je einem Gedanken auf. Markieren Sie, wo geübt wird.
  4. Inhalte erstellen. Videos aufnehmen, Texte schreiben, PDFs und Vorlagen vorbereiten. Beginnen Sie mit den Lektionen, die Teilnehmer zuerst brauchen.
  5. Lernkontrollen ergänzen. Ein Test nach der Lektion zeigt Teilnehmern, was sie verstanden haben, und Ihnen, wo der Stoff nicht angekommen ist. Aufgaben machen aus Wissen eine Fähigkeit.
  6. Zugang, Tempo und Bezahlung regeln. Öffnet sich der Kurs auf einmal oder Lektion für Lektion? Wie lange gilt der Zugang, und wie bezahlen Teilnehmer?
  7. Testen und starten. Gehen Sie den Kurs als Teilnehmer durch, verbessern Sie unklare Stellen, öffnen Sie dann die Anmeldung und sammeln Sie Feedback der ersten Gruppe.

Wie gliedern Sie einen Kurs in Module und Lektionen?

Gliedern Sie den Kurs vom Ergebnis her rückwärts: Das Ergebnis bestimmt die Module, jedes Modul bestimmt seine Lektionen. Vier bis acht Module pro Kurs sind ein praktikabler Rahmen. Bei mehr verlieren Teilnehmer leicht den Überblick.

Eine Lektion ist ein abgeschlossener Gedanke. Stecken zwei zentrale Ideen darin, teilen Sie die Lektion: Kurze Lektionen sind leichter anzufangen und abzuschließen, und jede abgeschlossene Lektion hält Teilnehmer in Bewegung. Beenden Sie jedes Modul mit einer Übung, einem Test oder einer Aufgabe.

Welches Format eine Lektion bekommt, hängt von ihrer Aufgabe ab:

Lektionsformat Passt gut für Darauf achten
Video mit Ihnen vor der Kamera Konzepte erklären, Vertrauen aufbauen Kurze Takes lassen sich leichter neu aufnehmen
Bildschirmaufnahme Software, Abläufe Schritt für Schritt Kleine Details vergrößern, jeden Klick kommentieren
Audio Interviews, Reflexion, Lernen unterwegs Eine kurze Zusammenfassung als Text ergänzen
Text Zusammenfassungen, Anleitungen, Nachschlagen Zwischenüberschriften, damit man Schritte schnell findet
PDF Arbeitsblätter, Checklisten, Vorlagen Teilnehmer möchten es oft herunterladen oder drucken
Test oder Aufgabe Verständnis prüfen, eine Fähigkeit üben Jede Frage an das Ziel der Lektion knüpfen

Derselbe Inhalt in zwei Formaten, etwa als Video und als einseitige Zusammenfassung, bleibt besser im Gedächtnis.

Kann man einen Online-Kurs mit KI erstellen?

Ja, KI hilft beim Erstellen eines Online-Kurses, liefert aber einen Entwurf, keinen fertigen Kurs. Ihre Stärke ist der Anfang vor dem leeren Blatt: Sie schlägt eine Reihenfolge der Module vor, teilt ein Thema in Lektionen und skizziert, was in jede Lektion gehören könnte.

Was KI nicht hinzufügen kann, ist Ihre Erfahrung. Sie kennt Ihre Fallbeispiele nicht, die typischen Fehler Ihrer Kunden und die Abkürzungen, die Sie sich über Jahre erarbeitet haben. Genau dafür zahlen Teilnehmer. Außerdem können KI-Texte sachliche Fehler enthalten und klingen bei jedem Thema ähnlich.

So gehen Sie vor:

  1. Geben Sie der KI eine genaue Vorgabe: Thema, Niveau der Zielgruppe, Ergebnis, Anzahl der Lektionen.
  2. Behandeln Sie die Antwort als Gliederung. Verschieben, verbinden und streichen Sie Lektionen, bis die Logik zu Ihrer Art zu unterrichten passt.
  3. Schreiben oder sprechen Sie den Inhalt jeder Lektion selbst ein und nutzen Sie den Entwurf nur als Plan.
  4. Prüfen Sie vor der Veröffentlichung jede Tatsache, jede Zahl und jeden Fachbegriff.

Wie erstellen Sie einen Kurs, ohne vor der Kamera zu stehen?

Sie können einen vollständigen Kurs erstellen, ohne selbst im Bild zu sein. Für Teilnehmer zählt, ob die Lektion verständlich ist, und dafür braucht es keine Kamera auf Ihr Gesicht.

Diese Formate funktionieren gut:

  • Folien mit Sprecherstimme: Sie sprechen über eine Präsentation. Das passt für die meisten Theorielektionen.
  • Bildschirmaufnahme: Sie zeigen einen Ablauf am Bildschirm und erklären ihn dabei.
  • Kamera auf die Hände: für Handwerk, Kochen, Zeichnen und jede praktische Fertigkeit.
  • Audiolektionen: kurze Audio-Folgen mit einer Zusammenfassung als Text.
  • Text und PDF: schriftliche Lektionen, Arbeitsblätter und Checklisten.

Investieren Sie zuerst in den Ton. Einfache Folien verzeihen Teilnehmer, dumpfen Ton mit Hall hört man schon in der ersten Minute ungern zu.

Wo hosten Sie den Kurs und wie bekommen Teilnehmer Zugang?

Hosten Sie den Kurs dort, wo Lektionen, Teilnehmerzugang und Bezahlung zusammenarbeiten, denn Teilnehmer erleben alles drei als ein Produkt. Üblich sind drei Varianten:

  • Einzelne Werkzeuge: Videohosting, ein Zahlungsformular und Zugangslinks per E-Mail. Günstig zum Start, aber Sie verbinden alles von Hand und verfolgen den Fortschritt manuell.
  • Ein allgemeiner Website-Baukasten: gute Seiten, aber Lektionsreihenfolge, Tests und Lernfortschritt sind meist nicht sein Zweck.
  • Eine Plattform für Online-Kurse: Lektionen, Tests, Teilnehmerkonten, Zugangsregeln und Bezahlung an einem Ort.

Planen Sie in jedem Fall das Zugangsmodell. Der Zugang kann mit der Einschreibung beginnen und eine festgelegte Zeit gelten, festen Terminen für den Start einer Gruppe folgen oder sich nach einem Zeitplan Lektion für Lektion öffnen.

Wie erstellen Sie einen Online-Kurs in Softbook?

Softbook ist eine Plattform für Onlineschulen: Kurse, Verkauf, CRM, E-Mail-Kampagnen und ein Website-Baukasten an einem Ort. Sie können unbegrenzt viele Teilnehmer hinzufügen, und die Plattform nimmt keine Provision auf Ihre Verkäufe. Auf der Online-Kurs-Plattform entwirft die KI eine Kursstruktur mit Modulen und Lektionsentwürfen, und jede Lektion stellen Sie im Editor fertig.

  1. Einen Entwurf mit KI erstellen. Öffnen Sie im Bereich für Lernen die Kursliste und starten Sie die KI-Generierung über die Schaltfläche mit dem Zauberstab neben der Schaltfläche für einen neuen Kurs. Beschreiben Sie Thema und Ergebnis, wählen Sie den Umfang, ob die Lektionen in Module gruppiert werden sollen, die Zielgruppe sowie Tonfall und Sprache des Kurses. In Sekunden entsteht eine Struktur mit Modulen und Entwürfen in jeder Lektion. Mehr zur KI in Softbook.

  2. Struktur bearbeiten und Lektionen füllen. Benennen Sie Lektionen um, löschen oder ergänzen Sie welche und fügen Sie im Lektionseditor Elemente hinzu: Video hochladen, Audio, Text, Datei, Video von YouTube oder Vimeo, HTML-Code oder ein PDF, durch das Teilnehmer direkt in der Lektion Seite für Seite blättern. Lange Lektionen lassen sich in Schritte teilen. Mehr zum Kursbaukasten.

  3. Tests und Aufgaben ergänzen. Tests haben acht Fragetypen, darunter Lückentext, Reihenfolge, Zuordnung und Satzbaukasten, mit Bestehensgrenze, Wiederholungen und Zeitlimit. Aufgaben können Sprachantworten annehmen und nach einer von Ihnen festgelegten Wartezeit automatisch angenommen werden.

  4. Zugang und Tempo festlegen. Wählen Sie in den Kurseinstellungen Zugang ab der Einschreibung, nach Abschluss oder zu festen Terminen. Schalten Sie das schrittweise Freischalten ein, damit die nächste Lektion erst nach der vorherigen öffnet, oder nutzen Sie einen Zeitplan, der Lektionen im Abstand von Minuten, Stunden oder Tagen freigibt.

  5. Ein Abschlusszertifikat ergänzen. Zertifikate werden innerhalb der Plattform Softbook ausgestellt, mit Namen des Teilnehmers, Kurs, Seriennummer und QR-Code. Die Prüfung über Seriennummer oder QR-Code zeigt, dass das Zertifikat über Softbook im Namen der darauf genannten Schule ausgestellt wurde.

  6. Kurs prüfen und Preis festlegen. Öffnen Sie den Kurs aus der Teilnehmerkarte so, wie ihn dieser Teilnehmer sieht. Legen Sie dann im Verkaufsbereich des Kurses Preis und Währung fest, nachdem Sie das Zahlungssystem Ihrer Schule verbunden haben.

Eine ehrliche Grenze: Die KI liefert Struktur und Entwürfe, keinen fertigen Kurs. Ihre Videos und Fallbeispiele ergänzen Sie selbst, und jede Lektion braucht Ihre Bearbeitung.

Erstellen Sie die Struktur und die erste Lektion Ihres Kurses in Softbook. Testen Sie Softbook 30 Tage kostenlos, ohne Karte.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert es, einen Online-Kurs zu erstellen?

Das hängt vom Umfang des Kurses ab und davon, wie viel Material Sie schon haben. Die meiste Zeit kosten das Aufnehmen und Schreiben der Lektionen. Der technische Teil geht schnell: In Softbook ist Ihre Schule mit Kurs und Zahlungsannahme nach 15 Minuten technisch startklar. Das Füllen der Lektionen ist eigene Arbeit, das Tempo bestimmen Sie.

Kann ich einen Online-Kurs kostenlos erstellen?

Ja, eine erste Version können Sie ohne Kosten planen und erstellen: Gliederung schreiben, mit vorhandenem Smartphone oder Computer aufnehmen und PDFs in einem beliebigen Editor vorbereiten. Um den Kurs auf einer Plattform aufzubauen, können Sie Softbook 30 Tage kostenlos testen, ohne Karte. Die aktuellen Konditionen stehen auf der Preisseite von Softbook.

Kann KI einen kompletten Kurs für mich erstellen?

Nein, KI erstellt einen Entwurf: eine Struktur mit Modulen, eine Reihenfolge der Lektionen und Notizen zu jeder Lektion. Beispiele, Fallstudien, Übungen und die Prüfung der Fakten kommen von Ihnen. In Softbook erstellt die KI eine solche Kursstruktur in Sekunden, und alles Weitere bearbeiten Sie im Kurseditor.

Muss ich in einem Online-Kurs mein Gesicht zeigen?

Nein, ein vollständiger Kurs funktioniert auch ohne Sie im Bild. Folien mit Sprecherstimme, Bildschirmaufnahmen, Aufnahmen nur der Hände, Audiolektionen sowie Texte und PDF-Arbeitsblätter sind bewährte Formate. Guter Ton ist wichtiger als das Bild, deshalb lohnt sich zuerst ein ordentliches Mikrofon.

Wie viele Lektionen sollte ein Online-Kurs haben?

So viele, wie das Ergebnis braucht, und nicht mehr. Ein praktikabler Aufbau sind vier bis acht Module mit einigen kurzen Lektionen, wobei jede Lektion einen Gedanken trägt. Enthält eine Lektion zwei zentrale Ideen, teilen Sie sie in zwei Lektionen auf.

Wie nehme ich Kursvideos am besten auf?

Nehmen Sie kurze Takes von wenigen Minuten auf, ein Gedanke pro Video, damit sich Fehler leicht korrigieren lassen. Wählen Sie einen ruhigen Raum, ein externes Mikrofon und weiches Licht von vorn. Bei Software-Lektionen nehmen Sie den Bildschirm auf und kommentieren jeden Schritt. Notieren Sie vor jedem Take Stichpunkte statt eines Skripts zum Ablesen.

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